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extraterrestrisches Leben |
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Sonntag, 5. November 2006 (763 mal gelesen) Gibt es eine Möglichkeit zu berechnen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich auf anderen Planeten in unserer Milchstrasse (ca. 200 Milliarden Sterne) kommunikationsfähige Zivilisationen entwickelt haben? Prof. Frank Drake hat vor genau 46 Jahren eine Formel (Drake-Gleichung) dafür vorgestellt.
N = R * P * E * L * I * Z * S
R = Sternentstehungsrate pro Jahr (10)
P = Anzahl der Sterne mit Planeten (0,5)
E = Wieviele davon erlauben prinzipiell Leben (2)
L = Wo Leben möglich ist entsteht auch welches (1)
I = Leben führt in wievielen Fällen davon zu intelligenten Spezies (0,5)
Z = Wieviele davon können Signale in das All senden (0,1)
S = durchschnittliche Lebensspanne der Spezies (1.000.000 Jahre)
10 * 0,5 * 2 * 1 * 0,5 * 0,1 * 1000000 = 500.000
Demnach sollte es alleine in der Milchstrasse 500.000 höherentwickelte Zivilisationen geben. Warum haben sie sich aber noch nicht gemeldet? Oder haben sie sich gemeldet, und wir sind nur nicht in der Lage, ihre Signale zu identifizieren?
Wir wissen es nicht, was wir aber wissen ist: je unwahrscheinlicher einer der Bedingungen ist desto kleiner wird der entsprechende Faktor, und das Ergebnis wird immer kleiner. Wird ein Faktor zu Null, ist das Universum auf einen Schlag leer (wir spielen dann im Grunde auch keine Geige mehr).
 | Quelle: GEOWissen Nr. 33 (Die Geheimnisse des Universums) |
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