Sonntag, 24. September 2006 (760 mal gelesen) Der Bodenkontakt der Fussrasten auf der Rennstrecke hatte mir gezeigt, dass etwas geändert werden muss. Das Schrabbeln der Rasten auf dem Asphalt empfand ich stets als unangenehm, laut und deutlich spürbar. Wenn man den Fuß nicht auch noch verdreht und hochzieht ist der Stiefel bald ruiniert, irgendwas musste ich also machen
Allerdings war mir eine neue komplett-Fussrastenanlage zu teuer, deshalb entschied ich mich für die Adapterplatten von Lucas, sie versetzen bei der Bandit die Rasten um 4cm nach hinten und ca. 2cm nach oben.
Also Adapter direkt bei Lucas (TWG) für 79EUR bestellt, für die notwendige Verlängerung der Schaltstange gleich zwei Verlängerungssätze (2 x 9,95EUR) mitbestellt. Die Rasten können innerhalb der Bohrungen befestigt werden. Ich hatte zwar die LSL-Alurasten aber mit den Originalen geht es genauso.
Die Befestigung der Platten erfolgt mit nur je 2 Schrauben (3 könnten es aber sein), was anfangs ein ziemlich schwammiges und instabiles Trittgefühl nach sich zog. Aber schon nach kurzer Zeit gewöhnt man sich daran, die Adapterplatten haben sich nun auf der Rennstrecke und mit meinem Gewicht bewährt, es gab keinerlei Probleme.
In Verbindung mit flacheren LSL-Alurasten ergaben sich so einige cm mehr Schräglagenfreiheit, die aber schon bald aufgebraucht waren.
Übrigens bietet LSL ebenfalls einen Höherlegungssatz an (ca. 99EUR), dieser ist zwar nicht verstellbar, der Versatz nach oben ist jedoch deutlich höher als bei den Lucas. Ausserdem werden die Platten mit je 3 Schrauben befestigt, das sollte ein stabileres Gefühl geben.
Was man im ersten Bild durch den ausgeklappten Seitenständer nicht so gut sieht ist, dass im eingeklappten Zustand dieser Nippel zum Ausklappen stört, mit klobigen Stiefeln gerät man da ständig dran. Einige flexen das Ding einfach ab, ich werde 2007 versuchen es etwas nach unten zu versetzen. Wenn es nicht anders geht wird der Nippel eben weggeschmissen.
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