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Oschersleben 2004 Drucken E-Mail
Dienstag, 19. September 2006 (689 mal gelesen)
Das Angebot von Shell-Racing-Academy (das ist der Haus-und-Hof-Veranstalter im Motopark Oschersleben) für den 3.10 war zu verlockend, Ein-Tages-Events lohnen sich eigentlich nicht, wenn es z.B. regnet ist die ganze Veranstaltung im Arsch, ich wollte dieses Jahr aber unbedingt nocheinmal fahren, also nix wie buchen.

Anreise erfolgte am Vortag alleine per Motorrad (ca. 280km) mit Tankgepäck und Rucksack. Am Ring hatte ich mit einigen anderen eine Box gemietet. Die Fahrt von HH hat an sich Spass gemacht, unterwegs erfolgte auf der Autobahn eine Einstimmung auf die Rennstrecke durch diverse Beschleunigungs- und Topspeed-Schlachten mit zufällig begegneten anderen Motorradfahrern.
Hinter Hannover hatte es aber unglaublich geschüttet, einstündige Zwangspause auf einer Tankstelle. Gegen Abend hatte sich das Wetter schon gebessert. Übernachtung aus praktischen Gründen im Hotel am Motopark. Das Hotel ist hochwertig und proportional dazu sauteuer, durch die Buchung bei Shell-Racing-Academy ist es mit 70EUR für ein Einzelzimmer incl. Frühstück noch im Rahmen.In der Ringumgebung gibt es günstige und gute Übernachtungsmöglichkeiten zum halben Preis. Der Veranstaltungstag erstrahlte langsam im Sonnenlicht, dieser Oktobertag war der sonnigste und schönste den ich je in Deutschland im Herbst erlebt habe.

Bis Mittag war die grüne Gruppe instruktorengeführt, danach konnte man frei fahren, was
diesmal (nach den Erfahrungen in Spa) auch sehr gut geklappt hat. Mit dieser Strecke (die nicht etwa einfach ist) kam ich irgendwie besser zurecht, konnte mir endlich Streckenverlauf und Bremspunkte ganz gut einprägen.
Habe zum erstenmal meine Rasten auf den Boden gebracht: ist ein komisches Gefühl, es ist laut, dröhnt und schrabbelt, man hört und fühlt es, ehrlichgesagt kein angenehmes Gefühl. Die Rasten müssen bei Gelegenheit erhöht werden.
Die Boxen sind viel größer als in Spa, mit Toilette und Dusche. An der Strecke ist eine Tankstelle, das Benzin ist jedoch fast doppelt so teuer wie sonst, wenn möglich also Kanister mitnehmen.

Ansonsten war es ein durchweg erfolgreicher Tag in Oschersleben. Die Rückfahrt auf dem Bike nach Hamburg war jedoch hart, kurz nachdem ich losfuhr wurde es dunkel, die Temperatur viel deutlich, bei der Ortseinfahrt Hamburg war ich trotz leichtem Sonnenbrand steifgefroren und froh, heil angekommen zu sein.

Zu dem Veranstalter Shell-Racing-Academy gibt es unterschiedliche Meinungen, ich fand es eigentlich ganz gut, auch die Fahrzeit war ausreichend, jedoch ist es für trainiertere Fahrer vielleicht zuwenig Fahrzeit.


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  • Oschersleben 2005
    Zwei Tage am Motopark zwischendurch kommen immer gut - also bei prospeed buchen, wieder mal auf's Bike schwingen und nach Oschersleben donnern - den Weg kenne ich ja nun auswendig. Ich komme ziemlich erschöpft dort gegen 21:00 an, begrüße die Leute in der Box, will noch schnell zur technischen Abnahme losfahren, mit eingeschlagenem Lenker säuft mir die Mühle ab und - zack - liege ich unter ihr. Gott sei dank haben es nur ca. 8 Leute gesehen, also kein bischen peinlich Cool.
 

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